Unsere Leistungen – praxisnah, umsetzungsstark, KMU-gerecht.
Leistungsbereich 1: Wissensmanagement & KI -Expertenwissen sichern. KI als Wissensträger einsetzen.
Problem:
Wenn erfahrene Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, geht mit
ihnen oft jahrzehntelanges Prozess- und Produktionswissen
verloren – unstrukturiert, undokumentiert,
unwiederbringlich.
Lösung:
Wir begleiten Sie beim systematischen Aufbau eines
KI-gestützten Wissensmanagements: von der Erfassung und
Strukturierung bestehenden Wissens bis zur Einführung von
RAG-Systemen (Retrieval-Augmented Generation), die Ihr
Dokumentenwissen für alle Mitarbeiter durchsuchbar und nutzbar
machen.
Typische Anwendungsfälle:
- - Internes Wissensportal mit KI-Suche über technische Dokumente, Handbücher, Prüfberichte
- - Onboarding neuer Mitarbeiter auf Basis strukturierter Wissensbasen
- - Automatisierte Qualitätsdokumentation und Fehlerwissensmanagement
- - KI-gestützter interner Chatbot für Produktions- und Prozessfragen
Technologie:
Lokal betriebene RAG-Systeme (offline, DSGVO-konform) ·
LLM-Integration · Vektordatenbanken (ChromaDB, Weaviate) ·
Automatisierte Dokumentenklassifikation
| Paket | Inhalt | Preis |
| Starter | Konzept, Systemaufbau, Pilotdatenbasis | Ab € 15.000 |
| Professional | Vollimplementierung inkl. Schulung | Ab € 25.000 |
| Enterprise | Mehrwerksrollout, Customizing | Auf Anfrage |
| Retainer | Laufende Betreuung & Weiterentwicklung | Ab € 1.500 / Monat |
Leistungsbereich 2: Prädiktive ML-Systeme -Verborgene Muster in Produktionsdaten aufdecken.
Problem:
Qualitätsprobleme treten auf – aber die Ursachen bleiben
unklar. Rezepturentscheidungen basieren auf Erfahrung statt auf
Daten. Ausschuss und Nacharbeit kosten Geld, das nicht sein
müsste.
Lösung:
Prädiktive ML-Systeme lernen aus Ihren historischen
Produktionsdaten statistische Zusammenhänge, die kein Mensch
intuitiv erkennen würde. Das Ergebnis: Qualitätsvorhersagen vor
der Produktion, Optimierungsempfehlungen für Prozessparameter
und frühe Warnsignale bei drohenden Abweichungen.
Typische Anwendungsfälle:
- - Vorhersage von Haftungs-, Viskositäts- oder Festigkeitswerten bei neuen Rezepturen
- - Reduzierung von Ausschuss durch Prozessparameteroptimierung
- - Vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance)
- - Anomalieerkennung in Prüf- und Messdaten
Voraussetzungen:
Mindestens 200–500 historische Datensätze · Strukturierte
Datenerfassung (SAP, MES, Prüfsysteme) · Klar definierte
Zielgröße
| Paket | Inhalt | Preis |
| ML Potential Scan | Datenanalyse, Use-Case-Bewertung, Roadmap | € 4.900 – 8.900 |
| Pilotprojekt | Modellentwicklung für einen Use Case | Ab € 35.000 |
| Vollimplementierung | Mehrere Modelle, Integration, Schulung | Ab € 60.000 |
| Retainer | Monitoring, Retraining, Weiterentwicklung | Ab € 2.000 / Monat |
Leistungsbereich 3: TMCO – Prozess- & Variantenmanagement - Komplexität reduzieren. Effizienz steigern. Wachstum ermöglichen.
Problem:
Wachsende Variantenvielfalt, unklare Produktstrukturen,
ineffiziente Lieferantenbeziehungen und mangelnde
Prozessstandardisierung bremsen Mittelständler aus – und machen
Skalierung teuer.
Lösung:
Das TMCO-Framework (Target-Model for Complexity Optimization)
ist ein strukturierter Beratungsansatz, der fünf Hebel
gleichzeitig adressiert: Produktstandardisierung,
Variantenmanagement, Lieferantenmanagement, Lean-Produktion und
vertriebsseitige Komplexitätssteuerung.
Die fünf TMCO-Säulen:
1. Produktstandardisierung Aufbau modularer Produktstrukturen (M-BOM, funktionale Baugruppen, Plattformen) zur Reduktion interner Variantenvielfalt bei gleichbleibender Marktflexibilität.
2. Variantenmanagement Systematische Analyse und Steuerung der Produktvarianten – von der Kundensicht bis zur Stückliste. Konfigurierbare Strukturen statt Einzellösungen.
3. Lieferantenmanagement Lieferantenqualifikation, -entwicklung und -konsolidierung nach VDA2, PPAP und internationalen Standards. Globale Beschaffungsstrategien mit Fokus auf Qualität und Versorgungssicherheit.
4. Lean-Produktion Einführung und Weiterentwicklung von Lean-Methoden: Kanban, 5S, SMED, TPM, Heijunka, Shopfloor Management, Wertstromanalyse und kontinuierliche Verbesserung (KVP).
5. Vertriebsseitige Komplexitätssteuerung Abstimmung von Vertriebsstrukturen und Angebotsprozessen mit der internen Produktlogik – damit keine unnötige Komplexität durch kundenindividuelle Sonderlösungen entsteht.
Typische Projektergebnisse:
- - Reduktion der internen Variantenanzahl um 30–60 %
- - Durchlaufzeitverkürzung in der Fertigung
- - Senkung der Qualitätskosten
-
- Verbesserung der
Lieferantenbewertungen und -zuverlässigkeit
| Paket | Inhalt | Preis |
| Analyse & Konzept | Ist-Aufnahme, Schwachstellenanalyse, Maßnahmenplan | ab 12.000€ |
|---|---|---|
| Pilotprojekt | Umsetzung einer TCMO-Säule | ab 20.000€ |
| Vollprogramm | Alle fünf Säulen, Rollout, Schulungen | auf Anfrage |
| Retainer | Laufende Begleitung & Coaching | ab 1.500€ pro Monat |
Case Study 1: Wissensmanagement und RAG - Systeme - Lacke & Beschichtungen
Branche:
Lacke & Beschichtungen
Ausgangssituation:
15 Jahre Rezepturdokumentation, Prüfberichte und
Reklamationshistorien lagen unstrukturiert in PDFs und
Word-Dateien. Mit dem bevorstehenden Renteneintritt mehrerer
Schlüsselpersonen drohte massiver Wissensverlust.
Vorgehen:
Aufbau eines RAG-basierten Wissensportals. Alle bestehenden
Dokumente wurden indexiert und durch semantische Suche
durchsuchbar gemacht. Das System läuft vollständig lokal – ohne
Cloud-Anbindung, DSGVO-konform.
Ergebnis:
- - Produktionsmitarbeiter und neue Kollegen finden Antworten auf technische Fragen direkt im System – mit Quellenangabe aus dem Originaldokument
- - Wissen, das vorher nur in einzelnen Köpfen existierte, ist dauerhaft zugänglich
- - Onboarding-Zeiten für neue Mitarbeiter signifikant reduziert
Case Study 2: ML System für Aluminiumlegierungen
Branche:
Aluminiumherstellung
Ausgangssituation: 30 Jahre Dokumentation von
Zusammensetzungen, physikalischen Parameter und
Herstellungsparameter in Form von Prüfberichten,
Messprotokollen, Analysen in Form von Excel-, Word-Dateien und
PDFs.. Zum Einen standen mehrere Personen vor der Rente, zum
Anderen sollte die Geschwindigkeit der Beantwortung von
Anfragen und in der Entwicklung verbessert werden.
Vorgehen:
Aufbau eines ML-System auf Basis der vorhandenen Daten. Dazu
wurden zum einen die vorhandenen Standardwerte aus der
Literatur und die vorhandenen, werksinternen Daten in einer
Datenbank konsolidiert und das System damit angelernt. Das
ML-System wurde dann in mehreren Schleifen bezüglich der
Genauigkeit der Ergebnisse verbessert und die Ergebnisse in
Rahmen von Versuchsreihen validiert. Das System läuft
vollständig lokal-ohne Cloud-Anbindung. DSGVO-konform.
Ergebnis:
- Die Anwendungstechniker
haben eine Datenbank, mit der Sie Kundenanfrage sofort
beantworten können. Wodurch Kundenanfragen deutlich schnelle
und mit höherer Qualität beantwortet werden können,
- Die Entwicklung ermittelt mit dem System neue Parameter
für neue Materialien und füttert mit den Ergebnissen die KI.
Neue innovative Werkstoffe und Werkstoffeigenschaften wurden
damit möglich.
- Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter erfolgt schneller
und mit höherer Qualität
A
Case Study 3: Lean-Transformation in der Mittelspannungsfertigung
Branche:
Energieanlagenbau
Unternehmensgröße: 1.200 Mitarbeiter, 240 Mio.
€ Umsatz
Ausgangssituation:
Wachsender Auftragseingang bei gleichzeitig ineffizienter
Fertigungsstruktur, hohen Qualitätskosten (ca. 5 % vom Umsatz)
und mangelnder Prozessstandardisierung.
Vorgehen:
Vollständiger Umbau von 30.000 m² Fertigungsfläche nach
Lean-Produktionsprinzipien – bei laufendem Betrieb. Einführung
von Kanban, Heijunka, 5S, Milk-Runs und Managementboards.
Aufbau eines werksweiten Fehlerrückmeldesystems.
Implementierung eines integrierten Managementsystems (ISO 9001,
ISO 14001, ISO 18001, ISO 50001).
Ergebnisse:
- - Umsatzsteigerung von 140 auf 240 Mio. € bei stabiler Mitarbeiterzahl
- - Reduktion der Qualitätskosten von 5 % auf unter 1 %
- - Deutliche Verkürzung der Durchlaufzeiten
-
- Erfolgreiche Einführung von
9 Montagelinien nach Lean-Standard
