Zwischen Lieferanten-Selbstauskunft und tatsächlicher Flächenrealität klafft eine Lücke, die Prüfungen nicht übersteht. NordiQ schließt sie mit eigener SAR-Satellitenauswertung — plot-genau und unabhängig von Wolkenbedeckung.
Fragebögen und Zertifikate von Lieferanten sind ein Ausgangspunkt — aber kein Nachweis. Die EUDR verlangt eine geodätische Aussage pro Fläche, nicht eine Unterschrift.
Nur ein Bruchteil der Lieferanten misst die eigenen Entwaldungsrisiken selbst — Selbstauskunft bleibt unbestätigte Behauptung.
Rein optische Erdbeobachtung versagt bei Wolkenbedeckung — gerade in den Tropen ein strukturelles Problem.
Wasserstress, Konflikt, politische Instabilität und Sanktionen bleiben bei reinen EUDR-Tools meist außen vor.
Die Abrechnungseinheit richtet sich danach, was überwacht wird — nicht nach Nutzerzahlen.
Überwachung einzelner Werke, Verarbeitungsanlagen oder Extraktionspunkte — für Metall- und Rohstoff-Lieferketten mit Standortrisiko.
Konzessions- und Plantagenflächen mit vorhandener Referenzgeometrie — gestaffelt nach Hektar, SAR-basiert statt reiner Kartenlayer.
Für Lieferketten mit hohem Kleinbauern-Anteil, in Verbindung mit Feldpartnern zur Ersterhebung der Referenzgeometrie.
Konzessionsgrenzen, CAR/SICAR-Polygone oder erhobene Kleinbauern-Plots als Ausgangsfläche.
Rückstreuungsanomalien als Indikator für Flächenveränderung — unabhängig von Wolken, alle 6–12 Tage; auf Hochrisiko-Standorten optional täglich über kommerzielle SAR-Konstellationen.
Zweite, unabhängige Ebene zur Bestätigung erkannter Veränderungen.
Ergänzung um weitere Risikodimensionen — u. a. Wasserstress, Konflikt, politische Instabilität, Sanktionen — für ein Bild, das über Entwaldung hinausgeht.
Teil derselben Methodik
Dieselbe satellitengestützte Auswertung nutzen wir auch für den Nachweis von Moor-Wiedervernässung. Moor- & Feuchtgebiets-Monitoring ansehen →
Wir klären gemeinsam, welche Ebene zu Ihrer Lieferkette passt — und was eine Überwachung tatsächlich kostet.